Keine Frage: Posten, wo man gerade ist, was man gerade macht oder auch wie es einem gerade so geht, macht Spaß. Social Networks haben unsere Kommunikation verändert und bieten uns die Möglichkeit, andere teilhaben zu lassen und selbst teil zu haben. Doch bei all dem kommunikativen Spaß: Es gibt durchaus Dinge, die in Zeiten der virtuellen Offenheit besser ad acta gelegt werden sollten. Oder möchtest du, dass dein Chef die Fotos der letzten – offensichtlich ausschweifenden – Partynacht sieht? Egal ob Twitter, Facebook oder Google+: die folgenden No-Go-Aktionen kannst du dir ab sofort sparen…
Nichts neu, aber hilfreich: Wie schön, dass es auf Facebook die Nervensägen-Funktion gibt. So kannst du nämlich vermeiden, dass du ständig über jeden alles weißt. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass auch die eigenen Posts schnell auf die Nervensägen-Liste führen können. Wie du das vermeidest? In dem du nur die Nachrichten postest, die dir wirklich wichtig und anderen eine guteUnterhaltung sind. Dazu zählen Songs und Videos von Grooveshark, YouTube und Co. aber auch Neuigkeiten, die einen Mehrwert (und selbst wenn es nur ein kleiner Lacher ist) haben. Das aktuelle Abendessen zählt übrigens nicht dazu – außer du kannst das Ganze mit einem Foto verfeinern, das auch andere lustig finden.
Alles über die Pinnwand besprechen? Nein, das bringt keinen weiter und deswegen solltest du in Zukunft auch gut überlegen, wann du Kommentare unter Status-Meldungen postest. Schnell vergisst man sich nämlich im Eifer des kommunikativen Gefechts und hat plötzlich aus einem harmlosen Post einen weniger harmlosen Informationsaustausch bewirkt. Zum Glück gibt’s ja die Lösch-Funktion – aber: auch in den wenigen Sekunden, die Nachrichten auf der Page sind, können sie durchaus gelesen werden. Deswegen: Erst lesen, dann denken und ganz zum Schluss das Tippen nicht vergessen.
Ein Freund, ein guter Freund – ist garantiert nicht der Chef. Selbst wenn man sich während der Arbeitszeit bestens versteht, sobald die Bürotüren ins Schloss fallen, sollte es dann auch gewesen sein mit dem Kontakt. Es gibt nämlich nichts Schlimmeres, als dass dein Chef alles über dich weiß. Es kann zwar unterhaltsam sein, aber bedenke immer, dass angenommene oder bestätigte Freunde alles lesen können, was du so virtuell treibst. Deine Freundesauswahl sollte also gewissenhaft ablaufen– vor allem weil du dann nicht bei jedem Post nachdenken musst, ob er Konsequenzen haben könnte.
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3 Comments until now
Genau das verstehen aber viele einfach nicht. Gerade auch Jugendliche haben ihre Profile oder Teile dieser Profile zwecks Aufmerksamkeitshascherei häufig öffentlich, ohne sich darüber Gedanken zu machen, welche Auswirkungen das später einmal haben kann, wenn der für Bewerbungen zuständige Personaler sich eben diese Profile anschaut.
Wenn ich sehe, was manche Menschen über Social Networks posten frage ich mich echt, ob sich sich vor dem Abschicken mal Gedanken gemacht haben, wer das alles liest. Die meisten haben ja über 100 Freunde. So eine Nachricht kann sich also verdammt schnell verbreiten.
[...] einer Weise den Fluss der eigenen Informationen zu filtern, dass die eigenen Kontakte nicht zu viele für sie uninteressante Informationen [...]
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