Manchmal erinnert mich Twitter an den Turmbau zu Babel. Je mehr Follower man hat ums so höher auch der Anteil von Tweeties die nicht nur in deutscher Sprache ihre vielsagenden Tweets absetzen. Bei Twitter tummeln sich alle Nationalitäten vom Spanier zum Engländer und von Mexiko in den Iran und zurück nach Russland. Ihr wisst noch der Turmbau von Babylon scheiterte an der Kommunikation und ähnlich bei Twitter es ist unmöglich alle sprachen zu sprechen.
Mit meinem Twitter Account folge ich auch einigen Ausländischen Tweeties nicht nur Englischen sondern auch einigen aus dem Osten. Damit auch dort die Kommunikation klappt habe ich mir twinslator ein Übersetzungstool für Twitter mal näher angeschaut. Mit twinslator kann ich mein Gezwitscher in 42 Sprachen übersetzen lassen. Das geht ganz einfach in dem man seinen Tweet in deutscher Sprache verfast dann die Übersetzungssprache wählt und mit klick auf refresh wird der Text ruckzuck z. B. ins Englische oder Italienische übersetzt. Die Übersetzung kann man sogar nach Eingabe des Twitter Accounts in den beiden Sprachen sofort bei Twitter zwitschern. Alles in allem ein brauchbares Tool, was in jede Favoritenleiste gehört.

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3 Comments until now
Klingt prinzipiell gut, aber: Du hast ja keine Möglichkeit zu beurteilen, wie gut diese automatisierte Übersetzung in der jeweiligen Fremdsprache ist, weil du sie nicht sprichst. Erfahrungsgemäß können Übersetzungsmaschinen nur sehr einfache Sätze weitestgehend korrekt übersetzen – sobald es zum Konjugieren, Deklinieren oder Interpretieren wird, sind sie natürlich aufgeschmissen. Sehr schwierig wird es auch bei ironischen Texten.
Die Übersetzungen sind wie jedes automatische Übersetzungstool nicht optimal aber für zwischendurch reicht es allemal aus …
…also ich wäre mit solchen Tweed-Übersetzern auch eher vorsichtig. Gerade bei Übersetzungen kann man viel falsch machen und schnell mißverstanden werden. Um seine Webseite auf Englisch übersetzen zu lassen, muss man sicher nicht gleich einen Fachübersetzungsdienst engagieren – aber gerade das Beispiel von Nissan, die im spanischen Raum viele Lacher mit ihrem Jeep “Pajero” geerntet haben, zeigt ja, was da alles falsch laufen kann, wenn man die Begriffe und Ausdrücke nicht in der jeweiligen Landessprache überprüft! Ich wäre da auch bei Tweets eher vorsichtiger, vor allem, wenn man einen seriösen Ansatz beim twittern verfolgt…
Gruß,
Kreutzner
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